Sehr geehrte Damen und Herren, die Landeshauptstadt Potsdam lädt herzlich ein zur Veranstaltung:
Frauen des Widerstands. Neue Perspektiven auf den 20. Juli 1944
Montag, 20. Juli 2026 | 17 Uhr, Eintritt frei
Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V. Alter Markt 6, 14467 Potsdam
Am 20. Juli 1944 verübte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Sprengstoffattentat auf Adolf Hitler. Doch der Diktator überlebte. Der Umsturzversuch eines breiten Netzwerkes scheiterte.
Der 20. Juli 1944 steht als Symbol für den militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Doch die Frauen des Widerstands sind bis heute kaum bekannt. Wer waren sie? Welche Rolle spielten sie? Und warum stehen sie bis heute im Schatten der Männer?
Im Frauenzentrum Potsdam rückt die Historikerin Juliane Kucharzewski diese Perspektive in den Mittelpunkt. Anhand von Clarita von Trott zu Solz, Rosemarie Reichwein und Ilse-Lotte von Hofacker zeigt sie, wie die Ehefrauen der Attentäter zum Widerstand fanden, dabei ihr Leben riskierten und welche Bedeutung sie für den geplanten Umsturzversuch hatten. Im Anschluss wird mit der Journalistin Ruth Hoffmann, Autorin des Buches „Raubzug von rechts. Familie, Freiheit, Widerstand. Wie die Rechte unsere Werte kapert und für ihre Zwecke missbraucht" ein Bogen in die Gegenwart gespannt.
Moderiert wird die Veranstaltung von der Redakteurin Stefanie Schuster.
Mit freundlichen Grüßen Tobias Büloff
Landeshauptstadt Potsdam
– Die Oberbürgermeisterin –
Friedrich-Ebert-Straße 79/81
14469 Potsdam
Telefon: +49 331 289-1943
erinnerungskultur@rathaus.potsdam.de
Downloads
Adresse
Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.
Alter Markt 6
14467 Potsdam
Deutschland